BACK TO CINEMATOGRAPHY
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Ein Film über die Entwicklung einer utopischen Gesellschaft und die aktuelle Situation zweier Kibbuzim in unterschiedlichen Phasen der Privatisierung, mit einem ungewöhnlichen Blick auf die Bauhaus-Bewegung in Israel.

Ruhama und Geva sind zwei Kibbuzim in sehr unterschiedlichen Teilen Israels, die nach derselben Ideologie einer klassenlosen Gesellschaft, kollektiver Erziehung und gemeinsamen Eigentum lebten. Sie haben aber auch eine architektonische Eigenschaft gemein: Ihre beiden Speisesäle wurden von Architekten gestaltet, die früher am Bauhaus studierten, Shmuel Mestechkin und Arieh Sharon. Sie legten bei der Gebäudeplanung ihren Schwerpunkt auf den wichtigsten Teil eines jeden Kibbuz, den Speisesaal: Soziales und kulturelles Zentrum und symbolisches Herz des Kibbuz und seinen Wertvorstellungen. Doch die Speisesäle von Ruhama und Geva haben sich mit den Jahren verändert, und mit ihnen auch das Leben in den Siedlungen. Anhand der Geschichten der Bewohner beider Kibbuzim, erzählt der Film die Veränderung von wohnbaulichen Bedürfnissen im Wandel der gesellschaftspolitischen Strukturen. Viele Gebäude stehen leer oder existieren nicht mehr. Es scheint, dass Architektur an Bedeutung verliert, wenn die ihr zugrunde liegende Utopie verblasst. Ist das Konzept Kibbuz - und an dieser Stelle auch das Bauhaus - gescheitert?

Format: Dokumentarfilm
Dauer: ca. 25 min.
Jahr: D/ISR. 2019

Regie: Kate Ledina

Kamera: SONY PXW-FS7
Bildformat: Farbe, PAL 16:9 (FullHD)