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Sambia – ein Land, das auf der Schwelle steht. Auf der Schwelle zwischen völliger Armut und wirtschaftlicher Entwicklung, zwischen Rückständigkeit und Fortschritt, Bewahrung von Tradition und Orientierung an westlichen Werten, zwischen politischer Unfähigkeit und dem Willen zur Selbstbestimmung genauso wie zwischen den urbanen Ballungsräumen und einer fast unendlichen Steppe.

Ebenso gegensätzlich und zwiespältig wie Sambia selbst ist auch die europäische Sicht auf die kirchliche Entwicklungsarbeit in Afrika. Bis heute wird immer wieder Kritik an der westlichen Missionierung laut. Doch seit die ersten Missionare vor über 100 Jahren versuchten, auf dem Kontinent Fuß zu fassen, haben sich neue Perspektiven eröffnet und wurden neue Ansätze entwickelt. So trat etwa an die Stelle bloßer Glaubensverbreitung die Option für die Armen, wurde missionierender Eifer zu kultureller und interreligiöser Sensibilität und Solidarität.

Der facettenreiche Film von Christoph Hertel geht der Frage nach, wie sich die Missionsarbeit ausgewirkt hat in einem Land, dessen Bevölkerung mittlerweile zur Hälfte christlich geprägt ist. Am Beispiel der katholischen Mission will die essayhafte Dokumentation zeigen, dass diese Frage jedoch nicht immer eindeutig zu beantworten ist – es gibt eben kein simples schwarz und weiß.

Der Regisseur lässt Menschen aus den unterschiedlichsten Schichten der Landesbevölkerung zu Wort kommen und verzichtet dabei auf einen eigenen Kommentar. Stattdessen lädt er den Zuschauer ein, sich ein eigenes Bild zu machen vom Alltag der Menschen und der komplexen Arbeit kirchlicher Entwicklungshilfe dieser einstigen englischen Kolonie im südlichen Afrika.

Der Film ist HIER auf DVD erhältlich.

Format: Dokumentarfilm
Dauer: 70 min.
Jahr: D/ZM 2013

Buch, Regie, Kamera: Christoph Hertel

Bildformat: Farbe, PAL 16:9 (FullHD)